Automatisierte Tests mit Windows.Forms UI

Vor kurzem wurde ich auf einen kleinen aber blöden Fehler in Seeing# hingewiesen. Die Rendering-Hauptschleife ist abgebrochen, sobald man ein Windows.Forms Control von einem Parent ab und an einen anderen angehängt hat. Jetzt klingt das nach einem sehr seltenen Fall, aber auch diesen hätte ich ein paar Jahre zuvor explizit behandelt – allerdings im Rahmen eines Windows.Forms Programms. Im Laufe der Zeit ist dieser Fehler wieder in den Code gewandert, ohne dass er wirklich auffällt. Wer testet sowas auch immer wieder? Aus diesem Grund habe ich versucht, diesen Fall per Testautomatisierung zu behandeln, um so automatisch genau diesen Fall immer wieder abprüfen zu lassen.

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Seeing# auf der XBox One!

Seeing# auf XBox One

Seit jetzt schon ein paar Monaten ist es möglich, Universal Apps auf der XBox One zu deployen. Auf diese Weise ist es möglich, mit C# Apps für die XBox One zu erstellen. Somit wird es langsam Zeit, dieses Feature mit Seeing# zu testen, denn generell läuft Seeing# innerhalb einer Universal App absolut stabil und bietet alle Funktionen wie am Desktop.

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WPF Direct3D 11 Interop Performance

Momentan stecke ich wieder etwas mehr Zeit in die Entwicklung mit WPF. Zwar bin ich nach wie vor nicht der größte Fan davon vor allem, was die Performance und die Weiterentwicklung seitens Microsoft angeht, aber WPF ist für den Windows Desktop nun mal Stand der Dinge. Ein für mich sehr kritischer Punkt bei WPF ist die Interaktion mit Direct3D 11 Inhalten von Seeing#. Genau dieses Thema war für mich immer überraschenderweise der schwierigste Teil.

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Seeing# in C#-Apps einbinden

Würfel

In den letzten Wochen habe ich mich darauf konzentriert, Möglichkeiten zu schaffen, um Seeing# leichter in C# Apps einbinden zu können – völlig egal ob diese am Desktop oder als Windows Universal App laufen. Ziel ist, dass die Einbindung in allen Fällen möglichst einfach und möglichst ähnlich durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck habe ich die verschiedenen Steuerelemente für WPF und Universal Apps modifiziert, so gibt es jetzt in WPF einen eigenen Xaml-Namespace. Der größere Punkt ist aber eine Einführung eines Komponenten-Systems, mit dem man bereits im Xaml verschiedene Aspekte der 3D-Anzeige zusammenbauen kann. Beispielweise, welche Objekte dargestellt werden sollen und wie die Bedienung der Kamera funktionieren soll.

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Seeing# und .Net Native

.Net Native

Die letzte Zeit habe ich mich damit beschäftigt, den SampleContainer von Seeing# als App für den neuen Windows Store in Windows 10 zu veröffentlichen. Interessanterweise müssen alle Windows 10 Universal Apps mit .Net Native kompiliert sein, damit man diese hochladen kann [1]. Für kleinere Apps habe ich das vorher schon mal ausprobiert, es gab keine nennenswerten Probleme. Bei Seeing# allerdings musste ich einige Zeit rumspielen, bis es schließlich erfolgreich mit .Net Native kompiliert wurde und als Paket durch die Prüfungen des Windows Store ging. Hier in diesem Artikel habe ich ein paar Punkte zusammengestellt, die ich speziell dafür anpassen musste.

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Seeing# auf Windows 10

In den letzten Tagen habe ich meinem PC und Tablet auf Windows 10 geupdated. Um mir einen gewissen Überblick aus Sicht der Softwareentwicklung zu machen, war ich letzten Donnerstag bei der .Net Usergroup Nürnberg, wo einige der neuen Möglichkeiten durch Daniel Meixner und Marco Richardson vorgestellt wurden [1]. Seit heute früh spiele ich entsprechend stärker mit Visual Studio rum und versuche, den SampleContainer von Seeing# für die neue „Universal Windows“ Plattform zu erstellen. Universal Windows ist hierbei sehr ähnlich den Universal-Projekten von Windows 8 / 8.1, allerdings handelt es sich jetzt nicht mehr um mehrere C#-Projekte mit einem Shared Project, sondern nur noch um ein einziges C#-Projekt, welches dann auf allen Windows Plattformen läuft – das wären dann XBox, IoC, Phone, Tablet, PC und der Surface Hub.

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Seeing#, C# 4.6 und SIMD

Seit dem Release von .Net 4.6 am 20 Juli ist neben vielen anderen neuen Features auch der neue 64-Bit Jit Compiler RyuJIT und damit neue SIMD-Befehle (Single Instruction Multiple Data) verfügbar. Einige offizielle Infos dazu finden sich z. B. auf dem .Net Blog unter den Punkten RyuJIT und SIMD [1]. Was versteckt sich nun konkret hinter dem Stichwort SIMD bei .Net? Es handelt sich um den Namensraum System.Numerics [2]. Die darin enthaltenen Strukturen ähneln dem Vector3, Vector2, der Matrix4x4 und weiteren Strukturen, wie man sie auch in SharpDX, SlimDX oder bei mir in Seeing# wiederfindet. Der Unterschied ist, dass bei den verschiedenen Methoden – falls verfügbar – speziell optimierte Prozessorfunktionen angesprochen werden und diese damit entsprechend schneller ausgeführt werden.

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Direct2D-Integration in Seeing#

Hello Direct2D

Heute früh habe ich mir ein paar Videos von der diesjährigen Build angesehen und bin dabei auf den Talk „Introducing Win2D“ gestoßen [1]. Über diese API habe ich zwar schon vorher gelesen, habe sie mir bis jetzt aber noch nicht tiefer angeschaut, da ich Direct2D normalerweise per SharpDX direkt von C# aus verwende. Grundsätzlich finde ich es aber sehr gut, dass Microsoft selbst an einen Weg arbeitet, die Direct2D-API über Win2D auch für C#/.Net Entwickler verfügbar zu machen. Die Performance ist super und die API der von System.Drawing sehr ähnlich. Einzig die Tatsache, dass Win2D für Universal Apps ausgelegt ist, finde ich etwas schade. In Seeing# etwa binde ich auch Direct2D ein, mache das dann aber auch für Desktop-Plattformen, also Win.Forms, WPF und Universal/WinRT. Schnelles hardwarebeschleunigtes 2D-Rendering ist schließlich auch bei Desktop-Programmen interessant.

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Logikbausteine in Seeing#

Neulich habe ich darüber geschrieben, wie Seeing# das Messenger-Pattern implementiert. Im Rahmen eines kleinen Memory-Spiels habe ich die letzten Tage damit einige kleine Logig-Komponenten umgesetzt, an denen das Pattern relativ gut funktioniert. In diesem Artikel geht es beispielsweise um eine Komponente, welche sich um das Aufdecken von Karten und das Erkennen von richtigen oder falschen Paaren kümmert und darauf entsprechend die Karten wieder verdeckt oder eine Folgelogik wie z. B. „Punktzahl hochzählen“ antriggert. Der Screenshot links gibt schon mal eine grobe Übersicht über die hier eingesetzten Klassen.

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FrozenSky umbenannt in Seeing#

Am letzten Wochenende habe ich mein OpenSource-Projekt FrozenSky umbenannt in Seeing#. Der Grund ist schlicht der, dass der Begriff FrozenSky im Prinzip gar nichts mit der Sache zu tun hat, welche sich hinter dem Projekt verbirgt. Es geht um ein Multimedia-Toolkit für C# mit Schwerpunkt auf 2D- und 3D-Grafiken. Ich wollte einen Namen haben, der … Weiterlesen …