Das DataGrid von Avalonia

Avalonia with DataGrid

Das auf .Net basierende Cross-Plattform UI Framework Avalonia verfügt über eine große Palette an Standard-Controls. Es ist vieles dabei, was man als Entwickler typischerweise braucht. So gibt es etwa diverse Eingabeboxen, Controls für Auflistungen und welche, über die das Layout beeinflusst werden kann. Wenn ich auf Business-Applikationen schaue, fällt mir zudem noch ein sehr wichtiges ein, welches Avalonia mitbringt: Das DataGrid. Die Aufgabe eines DataGrids besteht grundsätzlich darin, eine mehr oder weniger lange Liste von Objekten in tabellarischer Form darzustellen. Jede Zeile ist ein solches Objekt, jede Spalte bezieht sich auf eine Eigenschaft. Daneben gibt es typischerweise Anforderungen wie zum Beispiel Sortierung, Filterung oder Gruppierung. Das DataGrid in Avalonia liefert diese Features entweder direkt oder bringt sie über den kleinen Umweg einer CollectionView im ViewModel mit. In diesem Artikel möchte ich mich mit den Features beschäftigen, welche das DataGrid in Avalonia im Standard mitbringt und wie man diese verwendet.

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Prozesse kontrolliert stoppen mit C#

Stop

C# bzw. .Net bieten von Haus aus ein Set an Methoden und Klassen, um mit anderen Prozessen zu interagieren. So ermöglicht beispielsweise die Klasse System.Diagnostics.Process das Starten und Überwachen von fremden Prozessen. Auch die Konsolenausgabe kann ebenso mit wenigen Handgriffen abgegriffen werden. Wenn es allerdings um das Stoppen eines Prozesses geht, stehen lediglich die Methoden Kill und CloseMainWindow zur Verfügung. Erstere ist sehr unsauber, sie schießt den Prozess direkt ab. Der betroffene Prozess hat somit keine Möglichkeit mehr, sich kontrolliert herunterzufahren. Letztere funktioniert nur für Applikationen mit einer Benutzeroberfläche und (vermutlich) auch nur für Windows. In diesem Artikel möchte ich Wege zeigen, um Prozesse kontrolliert stoppen zu können. Hierbei wird lediglich zwischen dem darunter liegenden Betriebssystem (Windows, Linux oder macOS) unterschieden.

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Markdown-Dokumente mit Avalonia rendern

Hilfe-Browser

Markdown ist eine sehr einfache und leicht erlernbare Auszeichnungssprache, welche heute von vielen Produkten unterstützt wird. Häufig dient Markdown dazu, Html-Dokumente zu generieren. Der große Vorteil für mich gegenüber Html oder andere Auszeichnungssprachen ist, dass das Markdown-Dokument selbst bereits gut durch einen Menschen lesbar und der Funktionsumfang auf das notwendige beschränkt ist. Der Einstieg ist entsprechend schnell und selbst ohne vorher die Syntax zu kennen, kann diese leicht verstanden werden. Unter [1] sind weitere Detailinfos über Markdown zu finden. Ein sehr gutes Beispiel zur Verwendung von Markdown ist GitHub. Markdown-Dokumente im Repository erscheinen im Browser direkt als daraus generierte Html-Seiten. In diesem Artikel beschreibe ich etwas ähnliches mithilfe des Cross-Plattform Frameworks Avalonia. Auch hiermit ist es möglich, ein Dokument in der Markdown-Syntax zu schreiben und in der Anwendung anzuzeigen. Sinnvoll ist das etwa bei der Anzeige von in der Anwendung integrierten Hilfeseiten. Der Entwickler schreibt damit innerhalb seiner Entwicklungsumgebung in der Markdown-Syntax und in der Oberfläche erscheint es als sauber formatierte Seite.

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Custom Window Chrome mit Avalonia

Message Communicator - Black Theme

Moderne Desktop-Applikationen bringen auch ihren eigenen Fenster-Rahmen mit. Das gehört zum guten Ton und lässt sich bei zahlreichen Beispielen beobachten. In den meisten GUI-Frameworks gibt es einen Weg, genau das zu erreichen. So kann bei WPF oder Windows.Forms der Standard-Rahmen komplett ausgeblendet und damit durch das eigene Programm selbst gerendert werden. Ähnliches gilt auch für Avalonia. Aufgrund des plattformübergreifenden Ansatzes von Avalonia müssen aber einige Kleinigkeiten beachtet werden. So wird hier nicht garantiert, dass es auf jeder Plattform funktioniert. Auch die Standard-Buttons für Maximieren, Minimieren etc. sind je nach Plattform wo anders (rechts bei Windows, links bei macOS). In diesem Artikel möchte ich mich somit genauer mit diesem Thema beschäftigen und zeigen, wie ich es dann bei der App MessageCommunicator gelöst habe.

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Eingabevalidierung in Avalonia mit INotifyDataErrorInfo

Profil-Einstellungen

In den letzten Wochen habe ich mich wieder stärker mit der GUI im Projekt MessageCommunicator [1] beschäftigt. Diese ist hier komplett in Avalonia implementiert und damit ist die Anwendung für Windows, Linux und MacOS verfügbar. Neben einigen Styling-Anpassungen (Wechsel Light/Dark-Theme) habe ich auch eine Datenvalidierung mithilfe der auch in WPF beliebten INotifyDataErrorInfo Schnittstelle integriert. Diese Schnittstelle arbeitet ähnlich wie INotifyPropertyChanged und ermöglicht, asynchron je gebundener Eigenschaft Fehler an die GUI zu melden.

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PropertyGrid mit Avalonia

Profil-Einstellungen

Leider beinhaltet Avalonia selbst kein PropertyGrid. Eine kleine, eigene Implementierung ist aber zum Glück auch nicht so aufwändig wie es zunächst klingt. In meinem OpenSource-Projekt MessageCommunicator [1] bin ich genau diesen Weg gegangen. Die umgesetzten Funktionen sind zwar stark von den Anforderungen von MessageCommunicator getrieben, sie sollten aber in Bezug auf das PropertyGrid allgemeingültig verwendbar sein. Elemente wie TextBoxen für String-Properties, Eingabevalidierung und Gruppen-Überschriften werden schließlich auch von anderen Applikationen benötigt. Gerne kann meine Implementierung des PropertyGrid auch als Vorlage für andere Projekte oder ggf. einem eigenen OpenSource-Projekt speziell für das PropertyGrid vergleichbar zu PropertyTools [2] dienen.

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Cross-Plattform GUI mit C# und Avalonia

Logging

Es existieren einige Ansätze, um mit C# gleichzeitig für mehrere Plattformen eine GUI zu entwickeln. Xamarin.Forms etwa ist hier ein sehr bekanntes Beispiel. Etwas unbekannter ist das Framework Avalonia [1]. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Framework, bei dem die Oberflächen mit Xaml beschrieben und mittels des MVVM-Patterns mit der C#-Logik gekoppelt werden können. Anders als Xamarin.Forms setzt Avalonia auf einen komplett eigenen Rendering-Stack und nicht auf die Standard-Steuerelemente des jeweiligen Betriebssystems. Dadurch ist Optik und Verhalten der Applikationen auf allen Plattformen maximal gleich. Ich persönlich finde diesen Ansatz schon länger sehr spannend und habe mich in den letzten Monaten mehr mit Avalonia beschäftigt. Um für das Framework ein Gefühlt zu bekommen, habe ich eine kleine Applikation zum Senden/Empfangen von TCP/IP-Nachrichten damit gebaut [2]. Das Vorschaubild dieses Artikels ist ein Screenshot dieser Applikation.

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