4 August 2019

Mit Null umgehen

Durch den Artikel „Result-Pattern statt Exceptions“ im Windows Developer Magazin [1] bin ich auf die Library Functional Extensions for C# [2] gestoßen. Zunächst fand ich das Result-Pattern auch als sehr interessanten Weg, mit verschiedenen erwarteten Fehlern umzugehen und wollte das direkt mal ausprobieren. Die verwiesene Library macht aber einiges mehr, für mich primär interessant ist das Problem mit den Null-Referenzen.

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5 April 2015

Parameterprüfungen zur Laufzeit

Programmierfehler sollen auffallen, und zwar so bald wie möglich! So banal, wie dieser Satz klingt, so leicht drückt man sich um das Kernthema herum. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich früher mit den Gedanken entwickelt habe: Auslösen von Exceptions vermeiden, Aufpoppen von Fehlermeldungen vermeiden, … Getrieben von diesen Vorsätzen programmiert man Methoden beispielsweise so, dass im Fehlerfall ein Default-Wert zurückgegeben wird, welcher sicherstellen soll, dass das Programm halt doch noch irgendwie weiterläuft und niemand etwas merkt. Im Extremfall tauchen leere Catch-Blöcke auf oder es wird (wenigstens) in eine Protokolldatei reingeschrieben, in die sowieso nie jemand reinschaut. Zunächst einmal hat es ja etwas Gutes, dass Programm stürzt nicht ab, wirkt sogar stabil. Aber… irgendwann wird man von der Zeit eingeholt und man hat ein echtes Problem, die tatsächlichen Fehler im Hintergrund zu finden und auszumerzen. Weiterlesen

3 April 2015

Der Messenger in Seeing#

In Vorbereitung für ein neues Spiel habe ich heute die Kern-Logik von Seeing# an ein paar Stellen erweitert. Wichtigster Punkt dieser Tage ist der Messenger, welcher in den Klassen von Seeing# als SeeingSharpMessenger bezeichnet wird. Ursprünglich habe ich mich bei dem Konzept etwas vom EventAggregator des Prism-Frameworks inspirieren lassen [1]. Grundsätzlich geht es darum, eine gemeinsame Klasse zu haben, an der sich Ereignis-Empfänger registrieren können, um so Ereignisse von beliebigen Quellen der Anwendung zu empfangen, ohne diese Quellen selbst zu kennen. Bei Seeing# habe ich dieses im Grunde sehr einfache Prinzip hauptsächlich dahingehend erweitert, damit es besser mit verschiedenen Threads innerhalb des Programms umgehen kann. Weiterlesen